#Ausgetauscht: Lippenpflege

Das Bad ist nach wie vor eine der größten Plastik-Quellen in meinem Haus. Die Umstellung hin zu nachhaltigen Pflegeprodukten braucht ihre Zeit, auch weil sehr viel ersteinmal aufgebraucht werden muss. Als letztes habe ich mir Gedanken über die Lippenpflege gemacht.

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1 Jahr Grünes Element!

Yeah! 😀 😀 😀 Schon ein Jahr gibt es Grünes Element und es ist Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Lest hier, was sich in den vergangenen zwölf Monaten alles getan hat und wie es in Zukunft weiter gehen soll.

Einen Rückblick auf das erste halbe Jahr des Blogs Grünes Element kann man hier nachlesen. Seither hat sich noch einiges getan: Wir konnten verschiedenste Menschen kennen lernen, zum Beispiel Julia Post von Coffee to go again oder Mayla und Sarah vom Chiaroscuro Magazine. Wir haben die Filme Landraub, Hope for All und Tomorrow gesehen, beurteilt und uns inspirieren lassen. Dazu haben wir Nudeln mit Bärlauchpesto gegessen oder Gemüse gegrillt. Wie immer bemühen wir uns, dazuzulernen: Zum Beispiel über die Vor- und Nachteile verschiedener Flaschenarten, die Öko-Bilanz von Olympia, lokales Essen in München oder über Bienen im Rahmen eines Schulprojekts. Und was haben wir tatsächlich gemacht? Den Garten auf Vordermann gebracht, am Münchner Isar Clean Up teilgenommen, beim Stadtradeln sind wir mitgeradelt, einen CO2-Ausgleich haben wir bezahlt, gebrauchte Elektroartikel gekauft und nicht zuletzt das Projekt #StoptheOvershoot gestartet.

In dem ganzen Jahr mit Grünes Element habe ich vieles dazugelernt und meine Sichtweisen auf viele Dinge verändert. Ich hatte Gelegenheit, über verschiedene Sachen und vor allem Konsum und die globalen Zusammenhänge meines ganz persönlichen Tuns nachzudenken. Aus diesen Gedanken hat sich eine veränderte Einstellung ergeben die ich jetzt, wann immer möglich, auch in praktische Handlungen umsetzen möchte. In erster Linie schlägt sich das in (Nicht-)Kaufentscheidungen nieder.

Die drei wichtigsten Sachen, die ich in diesem Jahr verändert habe, sind folgende:

  • Papierverbrauch: Ich achte seit fast einem Jahr aktiv auf meinen Papierverbrauch. Auf meinem Schreibtisch tut sich jede Menge, an Vorlesungsmitschriften, Notizen und Merkzetteln herrscht wirklich kein Mangel. Papier, dass nur einseitig beschrieben oder bedruckt ist, verwende ich als DIN A4 Schmierpapier wieder. Zettel, die dafür nicht mehr geeignet sind, zerschneide ich zu kleineren Notizzetteln. Meinen Papierverbrauch und Müll konnte ich damit drastisch verringern.
  • Keine Plastikflaschen oder -tüten: Einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr war es, partout keine Plastiktüten mehr anzunehmen. Das klappt ganz gut, auch wenn ich mich inzwischen schwer tue, Tüten zum Weitergeben von Sachen zu finden. Der Verzicht auf Plastikflaschen ist ähnlich einfach, weil ich fast nur noch Leitungswasser aus meiner Glasflasche trinke.
  • Kein unbedachter Konsum: Spätestens seit dem World Overshoot Day achte ich ganz bewusst darauf, was ich kaufe und ob ich das auch wirklich brauche. Tatsächlich habe ich seitdem schon einige Dinge nicht gekauft und stattdessen Sachen verwendet, die ich schon besitze, oder andere Gegenstände umfunktioniert. Letztenendes braucht man dann doch viel weniger, als man aus einem ersten Impusls heraus braucht.

Der Blog ist für mich auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit, mich mit Menschen auszutauschen, dazuzulernen und mein Leben immer umweltfreundlicher zu gestalten. Einen ganz herzlichen Dank an alle wunderbaren Leute, die mich dabei unterstützen und mir helfen, an alle die hier mitlesen und ihren eigenen Weg hin zu einem Leben mit grünem Element mitgehen.

Ganz viele Grüße, Franziska
Signatur Grünes Element