Fastenzeit: Weniger ist mehr

Zum neuen Jahr nehmen wir uns ja alle irgendwas Großes vor: Mehr Sport, mehr gesunde Ernährung, mehr Lernen für die Uni, mehr lesen, ein soziales Engagement beginnen…

Die Idee der Fastenzeit ist eine andere: Verzicht. Früher ging es beim Fasten darum, mit Jesus zu leiden, für die eigenen Sünden Buse zu tun und dankbar zu sein. Heute hat sich der Fokus etwas verschoben: In einer Zeit des Überflusses von Veranstaltungen, Medieninput, gutem Essen, Terminen, Varianten, Moden und Möglichkeiten sich selbst einschränken, kann man durchaus als Erleichterung empfinden. Egal, ob man auf Süßigkeiten verzichtet, um wieder in die Lieblingsjeans zu passen, oder keine Luxusgüter kauft, um das gesparte Geld an soziale Projekte zu spenden.

Von der christlichen Selbsteinschränkung ist Fasten zumindest bei manchen Menschen eher zur Selbstbefreiung geworden. Ich finde das eine extrem spannende Frage: Auf was kann ich eigentlich verzichten?

Fastenzeit_Less is more

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