Dein ökologischer Arbeitstag

In meinem letzten Artikel geht es darum, dass Umweltschutz neben der Arbeit ganz schön schwierig sein kann. Hier möchte ich ein paar Wege beschreiben, wie man ökologische Routinen schnell und unkompliziert in einen alltäglichen Arbeitstag packen kann – von dem Weg in die Arbeit bis zum Büroschluss.

Grün und gesund in die Arbeit

07:10 Uhr: Ich tue mir leicht wenn ich sage: Fahrt bloß nicht mit dem Auto in die Arbeit! Ich habe mit 20 km einen verhältnismäßig kurzen Arbeitsweg, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln ideal erschlossen ist. Bei der kurzen Radfahrt zur Ubahn bringe ich meinen Kreislauf in Schwung und werde langsam wach, in der Bahn kann ich lesen, arbeiten oder entspannen. Auf dem Fußweg zum Büro blinzle ich noch kurz in die Sonne, bevor es an den Schreibtisch geht. Noch vor kurzem bin ich die 12 km zu meiner vorherigen Stelle fast immer mit dem Rad gefahren.
Das ist die beste Möglichkeit, um mit möglichst geringem CO2-Ausstoß in die Arbeit zu kommen. Deswegen: Wenn es irgendwie geht, Auto stehen lassen!
Wenn es wegen der Infrastruktur (z.B. Pendeln aus dem Umland) wirklich nicht möglich ist, öffentlich zu fahren, zu laufen oder ein (Elektro-?!)Fahrrad zu nehmen, findet man vielleicht einen Kollegen für eine Fahrgemeinschaft. Allein wenn man sich mit einer Person zusammen tut, kann man den persönlichen CO2-Ausstoß schon halbieren!

Think before you print

8:00 Uhr: Angekommen, erstmal Emails lesen. Inzwischen versuche ich, so viel wie möglich digital zu erledigen und so wenig wie möglich auszudrucken. Das schont Ressourcen, wenn auch in kleinem Maßstab.

8:45 Uhr: Meinen ersten Kaffee hole ich mir selbstverständlich eine ordentliche Tasse, keinen Pappbecher. Wasser gibt es in einer Karaffe aus dem Wasserhahn. Wenn das Unternehmen so etwas nicht bereit stellt, kann man auch etwas eigenes mit ins Büro nehmen 🙂 #Coffeetogoagain

Mittagessen – saisonal, lokal, unverpackt

12:30 Uhr: Mittagspause! Allein wer auf Fleisch verzichtet, tut der Umwelt schon einen riesigen Gefallen. Die Produktion von Fleisch ist recht ressourcenintensiv und verbraucht unter anderem auch Lebensmittel (Getreide, Mais, Soja als Tierfutter). Vegetarisches Essen hat da den geringeren Fußabdruck.
Ich versuche inzwischen, mir mein Mittagessen am Abend vorher zu machen und von zu Hause mitzubringen. So weiß ich: Es ist lokal, saisonal und verpackungsfrei. Brot transportiere ich in einer Dose, Salate oder Suppen in Schraubgläsern. Mein Essen ist so immer gesund und (fast immer) nachhaltig. Das ist gut für die Umwelt und für mich – anders als Fast Food oder der Schokoriegel aus dem Automaten.

Die Digitalisierung bietet große ökologische Chancen

14 Uhr: Zeit für ein Meeting. Durch die riesigen Chancen der Digitalisierung muss man nicht mehr zu jedem Kunden oder Kollegen in einem anderen Büro oder einer anderen Stadt fahren. Klar sind manche Face-to-face-Gespräche unersetzlich, aber für eine kurze Besprechung reichen Telefon und Skype voll aus. Und sparen Zeit und Transportemissionen.

Und irgendwann… zurück nach Hause! Noch schnell das Licht ausschalten und ein Arbeitstag mit recht geringem ökologischen Fußabdruck ist geschafft – ist das arg anders als das, was du in einem Job oder Nebentätigkeit jeden Tag machst? Was davon machst du sowieso schon?

Das würde mich total interessieren!
LG Franziska
PS: Viel davon gilt genaus für Schule, Uni, Ausbildung … 🙂

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Ein Gedanke zu “Dein ökologischer Arbeitstag

  1. Pingback: Mein möglichst ökologischer Arbeitstag – unregelmäßige Gedankensplitter

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