Monatsrückblick Februar

Es hat sich doch so einiges getan im Februar, so dass ich nicht wirklich zum Bloggen gekommen bin. Deshalb hier ein kurzer Rückblick, mit Foodsharing, Fastenzeit und der neuen Wohnung.

Vero_Knospe

Endlich Frühling 🙂 Ganz langsam fangen die Knospen schon an, zu sprießen 🙂

Das ist passiert: Februar war der erste Monat, den ich wieder komplett in Deutschland verbracht habe. Sofort ging es los mit meinem Umzug, davon werdet ihr bestimmt noch viel hören! Deswegen hier nur ganz kurz: Wir versuchen, möglichst viel „öko“ zu machen, als kein Plastik kaufen, Plastiktüten ablehen, Müll vermeiden, kein Essen verschwenden und und und… Vieles davon klappt schon recht gut, der neue Haushalt wirft aber auch neue Fragen auf: Wie friere ich Dinge richtig und ohne Plastikgefrierbeutel ein? Welche Putzmittel verwende ich, welche nicht? Welches Waschmittel ist am besten für die Umwelt? Und so weiter und so fort! Außerdem haben wir uns daran gemacht, unseren minimal verwilderten Minigarten auf Vordermann zu bringen. Wir haben umgegraben, Wurzeln entfernt, Hecken geschnitten, Büsche gestutzt und schwingen uns dazu auf, Herr über die Natur zu werden 😉 Als nächster Schritt steht dann das Pflanzen an, ein bisschen Gemüse wollen wir auch selber ziehen 🙂

Das habe ich entdeckt: Der Februar hielt gleich zwei Entdeckungen dabei, die ich inzwischen wirklich liebe! Die erste ist Foodsharing, eine Organisation die sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzt. Kannte ich schon länger, weiß ich aber erst jetzt wirklich zu schätzen 😉 Die Mitglieder bringen nicht mehr verkaufbares Essen von Läden oder Überflüssiges aus Privathäusern entweder in die Fairteiler, die es überall in München gibt, oder stellen Essenskörbe online, bei denen man sich die Lebensmittel abholen kann. Praktischerweise ist die neue Wohnung in Laufweite eines Fairteilers, der uns inzwischen verlässlich z.B. mit Semmeln versorgt. Foodsharing ist für mich eine tolle Möglichkeit, auf beiden Seiten etwas gegen Nahrungsmittelverschwendung zu tun. Entweder rettet man Essen, das sonst im Müll landen würde, oder man verhindert, dass eigene Essensreste weggeworfen werden müssen. Außerdem tut es der Haushaltskasse sehr gut, weil es komplett kostenlos ist 🙂


Mein zweiter offensichtlicher Geheimtipp ist ebay Kleinanzeigen. Wir hatten schon länger die Idee, uns Möbel und anderes gebraucht anzuschaffen, aber nie wirklich die Zeit und Muße, über Flohmärkte zu schlendern, Second Hand Kaufhäuser zu besuchen oder Trödelläden zu durchstöbern. Eine schnelle, einfache und lokale Alternative bietet ebay Kleinanzeigen. Dort gibt es wirklich alles! Die Preise sind meistens in Ordnung und günstig. Wenn man etwas bestimmtes sucht, muss man entweder etwas darauf warten oder schnell sein. Es kann auch kompliziert werden, wenn man versucht, ältere mit neueren Teilen einer Reihe zu kombinieren (geschehen bei unserem Billy-Bücherregal). Trotzdem kann man dort Geld sparen UND die Umwelt schonen, weil man auf Gebrauchtes zurückgreifen kann, das ansonsten vielleicht weggeworfen werden würde.

Das klappt gut: Insgesamt habe ich beim Februar ein sehr gutes Gefühl 🙂 Ich habe beschlossen, einige Sachen anzugehen, die mir schon länger im Kopf herumschwirren. Ich hoffe, dass ich bald Ergebnisse präsentieren kann! Außerdem läuft es insgesamt ganz gut, Foodsharing zum Beispiel gibt mir ein echt gutes Gefühl, wir haben kaum Plastik-Neukäufe und einige unserer ökologischen Wohnungsprojekte laufen schon an.

Das könnte besser sein: Ich könnte regelmäßiger für meinen Blog schreiben… Abgesehen davon: Wir produzieren immer noch recht viel Plastikmüll. Ich weiß nicht, ob ich das immer noch auf Verpackungen von neuen Möbeln schieben kann, oder ob es inzwischen tatsächlich mein Konsumverhalten ist. Auch in meinem Kühlschrank sehe ich noch viel Plastik. Einiges sind Sachen von Foodsharing oder anderweitig gerettetes Essen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehen soll: Auf der einen Seite ist jeder Plastikmüll schlecht für die Umwelt, auf der anderen Seite esse ich lieber noch den Inhalt raus, bevor Lebensmittel samt Plastikverpackung im Müll landen. Nachfrage an Plastik erzeuge ich durch das Retten von Essen ja nicht, allerdings auch keine nach unverpackten Nahrungsmitteln… naja. Wie seht ihr dieses Dilemma? Irgendwelche Ideen? Gerne in die Kommentare 🙂

Kühlschrank

Deutlich mehr Plastik, als mir lieb ist… mal sehen, wie sich das in Zukunft entwickelt 🙂

Menschen im Februar: Ich freute mich total zu hören, dass eine sehr gute Freundin und mein Vater in dieser Fastenzeit (wieder) auf Fleisch verzichten. Egal aus welchen Gründen und egal für wie lange, jeder Vericht auf Fleisch tut der Umwelt schon etwas Gutes – danke dafür 🙂 Außerdem möchte ich mich bei meinem Partner bedanken, weil wir zusammen viele tolle Sachen auf die Beine stellen und gemeinsam versuchen, umweltbewusster zu leben. Er hat immer wieder neue Ideen und ist mir ein kritischer und verständnisvoller Diskussionspartner. Danke :*

Das kommt: Frühjahr ist immer auch Flohmarktzeit! Ich freue mich schon riesig auf den Basar für Frauenkleidung in Allach am 18.03. und den Bücherflohmarkt in St. Phillipus (München) am 25. und 26.03. Bestimmt gibt es in deiner Umgebung auch tolle Second Hand Sachen zu erstehen 🙂
Außerdem findet am 18. und 19.03. der Heldenmarkt in München statt, eine Messe für nachhaltige Produkte und Ideen. Nicht zuletzt habe ich erfahren, dass Freunde von mir in Neuseeland ein wirklich großes Projekt umsetzen wollen – davon mehr im März 🙂

Signatur

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