Weltveränderer – #Review zu How to Change the World

Der Film “How to Change the World” erzählt die Geschichte der Umweltorganisation Greenpeace von Anfang an. Es geht um Hippies, die gegen Atombomben protestieren, um halsbrecherische Aktionen und um die Gründungsmitglieder, die sich über der immer weiter wachsenden Bewegung zerstreiten. Immer mit dabei – die Kamera, der Fotoapparat, ein Journalist mit Block und Stift.

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Von Anfang an ist das Ziel der jungen Organisation, eine Mindbomb zu legen. Sie wollen etwas bewegen, aber nicht nur durch ihre eigenen Aktionen, sondern vor allem durch das Medienecho. Nur so können sie global Einfluss nehmen. Die Geschichte von Greenpeace beginnt in den USA, zur Zeit des Kalten Krieges. Dort protestierten Alternative gegen Atomkraft, Atombomben, Atom-Alles. So sticht das Boot samt Crew auf, um gegen Atomtests in Amchitka zu protestieren. Danach kommen waghalsige Hochsee-Aktionen gegen Walfänger und Proteste gegen Robbenjäger. Immer mit dabei: Die Kamera. Schnell gehen die Bilder von Greenpeace-Aktionen um die ganze Welt und immer neue Greenpeace-Zentralen schießen aus dem Boden. Gleichzeitig mit diesen großen Erfolgen kommen aber auch die Probleme: Die Greenpeace-Gründer sind Studenten oder Alternative, und das Benzin für die Schiffe, die Verpflegung für die Mannschaft und die Öffentlichkeitsarbeit müssen bezahlt werden. Gleichzeitig droht die schnell wachsende Organisation auseinanderzubrechen.

Ohne Bitterkeit berichten die Mitglieder der ersten Stunde über ihre schönen, fast schon unglaublichen Zeiten, aber auch über die Probleme und den Streit. Durch die Geschichten der inzwischen ergrauten Hippies und authentische Bilder ist How to Change the World eine packende, unkomplizierte Zeitreise zum Beginn der modernen Umweltbewegung. Die Filme und Fotos sind Originalaufnahmen. Besonders sympathisch ist, dass es darum geht, die Welt zu verändern. Nicht „How to Save the World“. In Erinnerung bleibt vor allem ein Satz: „Beurteilt mich nicht nach meinen vielen Worten, sondern nach meinen wenigen Taten. Denn wenn wir die Erde den Duckmäusern überlassen, gibt es bald nichts mehr zu übergeben.“

Der Film „How to Change the World“ ist durchweg authentisch, interessant und kurzweilig. Er kann absolut für einen gemütlichen Fernsehabend herhalten. Für alle, die noch nicht wissen, dass der Name Greenpeace vom ersten Protestschiff kommt, ist er auf jeden Fall zu empfehlen.

Den Trailer kann man hier ansehen: https://www.greenpeace.de/changetheworld

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