Oh du Fröhliche…?!

Wenn ich die ganzen Geschenkvorschläge sehe, die sich momentan im Internet tummeln, könnte mir echt schlecht werden. Ein Parfüm für den Cousin für 70€? Eine Clutch für 150€ für die beste Freundin? Gehts noch?! Das kann doch nicht der Sinn von Weihnachten sein… oder etwas doch?

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Unnatürlich statt nachhaltig.

Während Weihnachten früher einmal ein Fest der Ruhe, der Besinnlichkeit und der Freude war, ist die Vorweihnachtszeit inzwischen zur stressigsten und konsumlastigsten Zeit des Jahres geworden. Geschenke werden gekauft und verpackt, Bäume gefällt, Weihnachtsmärkte aufgebaut, aufwändige Speisen gekocht und Plätzchen gebacken.

Die vorweihnachtliche Aktivitäten haben schöne und eher traurige Seiten. Doch wer mit der richtigen Einstellung an die Weihnachtsvorbereitungen herangeht, kann ein schönes, nachhaltiges und erfüllendes Fest mit seinen Liebsten feiern, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Festessen, Plätzchen und Getränke: Weihnachten ist ein Fest, und zu einer guten Feier gehört gutes Essen. Traurig wird es, wenn viel zu viel gekocht und gebacken wird und große Mengen von gutem Essen weggeworfen werden. Wer aber gut schätzt, nicht zu viel kocht und Reste aufhebt, tut der Umwelt Gutes. Wie man Lebensmittelverschwendung eindämmt, haben wir hier für Dich zusammengefasst. Besonders an Weihnachten wird viel Fleisch gegessen. Etwa 10 Millionen Gänse werden deutschlandweit für Weihnachten geschlachtet, ganz zu schweigen von allen anderen Tieren. Stattdessen könnte man weniger oder gar kein Fleisch auf der Festtagstafel servieren. Darüber werden wir bald in einem anderen Post schreiben!

Weihnachtsmärkte sind eine tolle Möglichkeit, um sich abends noch gemütlich mit Freunden zu treffen oder Geschenke und Dekoartikel von kleinen und lokalen Anbietern zu kaufen. Sie sollten aber weder zu stressigen Verabredungen noch zu übermäßigem Konsum verleiten.

Etwa 30 Millionen Weihnachtsbäume werden pro Jahr in Deutschland gefällt. Diese Bäume sollten aus nachhaltigem Anbau kommen. Außerdem ist es schön, wenn sie im Nachhinein als Heizmaterial verwendet werden können. Das Verbrennen von Holz setzt genausoviel CO² frei wie das Verrotten im Wald. Trotzdem kann man auch über Dekoalternativen nachdenken, wie einen Baum im Topf oder festliche Tannenzweige.

Geschenke sind irgendwie ein kritischer Punkt. Weihnachten ist ein toller Anlass, um Freunden und Familie eine Freude zu machen. Nur sollte das auch ohne hunderte von Euros, Stress und Last-Minute-Käufe gehen. Unser Tipp dazu: Zeit schenken! Unternimm anstatt eines materiellen Geschenkes etwas mit dem Beschenkten – oder wenn du das nicht willst, investiere genügend Zeit und Sorgfalt in ein schönes, passendes und länger haltendes Geschenk. Hier findest Du unsere Ideen für Dich!

Weitere interessante Anregungen sowie die Quellen für unsere Informationen in diesem Artikel findest Du unter Was kostet Weihnachten?

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Es gibt immer Alternativen: Wir wünschen ein ruhiges Weihnachtsfest!

Wir hoffen, unsere kleinen Tipps helfen Dir, zurück zum eigentlichen Sinn von Weihnachten zu finden. Es geht nicht darum, mit großen und teuren Geschenken um sich zu werfen, sondern darum, sich selbst und seinen Liebsten eine gute und entspannte Zeit zu bereiten. Denn was gut für Dich ist, ist auch gut für die Natur.

Franziska
vom Team Grünes Element

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Ein Gedanke zu “Oh du Fröhliche…?!

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