Second Hand Shopping – Kleidung aus zweiter Hand

Klamotten kaufen ist oft eine langwierige und kostenspielige Aufgabe. Doch wer Kleidung aus zweiter Hand kauft, vermeidet Müll, schützt aktiv die Umwelt und spart auch noch jede Menge Geld!

Kleidung über Kleidung - zu sehr günstigen Preisen

Kleidung über Kleidung – zu sehr günstigen Preisen

Inzwischen gibt es sehr viele Basare und Flohmärkte, auf denen Kleidung verkauft wird. Besonders im Frühjahr und im Herbst veranstalten viele Pfarreien oder gemeinnützige Einrichtungen spezielle Kleider-Second Hand-Verkäufe. Auch Kleidertauschpartys und Second-Hand-Länden werden immer mehr. Ich selbst arbeite schon seit Jahren bei zwei Basars mit. Neben meinen eigenen Erfahrungen wollte ich eigentlich noch andere Quellen suchen, um die Nützlichkeit von Second Hand Käufen zu beurteilen, aber in den beiden Büchern zum Thema Einkaufen, die ich momentan zu Hause habe, konnte ich nichts dazu finden (Fair einkaufen – aber wie? von Martina Hahn und Frank Herrmann und Saubere Sachen von Kirsten Brodde). Deswegen findest Du hier nur meine eigene Überlegungen:

Für Second Hand Kleidung spricht:

  • Man bekommt die Kleidung ganz ohne Plastiktüte, Kassenzettel und Preisschild. Wer auch noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Basar geht, schützt die Umwelt gleich doppelt.
  • Man kauft Kleidungsstücke, die andere Leute vermutlich wegwerfen würden – auch wenn sie noch wie neu sind. So vermeidet man Abfall.
  • Großen Konzerne verdienen nichts am Einkauf.
  • Man bekommt Kleidungsstücke für einen günstigen Preis. Erst dieses Jahr habe ich einen tollen Parka für nur 12 € gekauft. Insgesamt habe ich für 9 Stücke, darunter die Jacke und zwei Blazer, weniger als 40 € gezahlt. Das Geld kann man verwenden, um es zu spenden, zu sparen, oder um ökologische Alternativen in anderen Bereichen zu kaufen, die etwas teurer sind. Oder man gönnt sich einfach mal was 😉
  • Die eigenen, noch gut tragbaren Kleidungsstücke kann man einfach weiterverkaufen. So schafft man Platz für Neues, oder einfach mal Raum für sich. Denn je weniger man besitzt, desto weniger Aufwand hat man, und desto besser für die Umwelt. Außerdem verdient man auf diesem Weg selbst Geld!

Argumente dagegen sind: 

  • Man weiß nicht genau über die Inhaltsstoffe der Kleidungsstücke, da manchmal die Zettelchen dafür fehlen.
  • Man kauft indirekt doch bei großen Konzernen. Außerdem passiert es oft, dass man so unabsichtlich Kleidung von Marken oder Konzernen kauft, die man persönlich nicht unterstützen oder verwenden möchte.
  • Der günstiger Preis verleitet oft dazu, mehr zu kaufen, als man eigentlich braucht. So wird der Kleiderschrank wieder voll bis oben hin. Das Gute daran: Beim nächsten Mal kann man seine Sachen einfach weiter verkaufen.

Tipps für den guten Second Hand Kauf:

  • Achte darauf, dass Du nur Dinge kaufst, die eine gute Qualität haben. So hast Du noch lange Freude daran.
  • Schau auf die Herkunft und evtl. die Marke Deiner Einkäufe. Das verrät viel über die Qualität und bewahrt vor unschönen Überraschungen.
  • Kaufe und verkaufe nur Stücke, die noch einwandfrei tragbar sind.
  • Behalte im Kopf, was du wirklich brauchst. Vielleicht kannst du auf das eine oder andere Schnäppchen verzichten, wenn es eh nur in Deinem Schrank liegen würde.

In meinen Augen ist Second Hand tolle Möglichkeit, den Kleiderschrank um einige gute und ausgefallene Kleidungsstücke zu ergänzen! Außerdem kann man schnell und umweltfreundlich eigene Sachen wieder loswerden, die man nicht mehr tragen möchte. Solange man beim Einkauf auf die Qualität der Kleidung achtet, kann eigentlich nichts schief gehen – also auf zum Einkaufen!

Viel Spaß beim umweltfreundlichen Shopping wünscht Dir
Franziska vom Team Grünes Element

PS: Vielleicht poste ich bald noch meine Lieblings-Second-Hand-Looks! 😉

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Ein Gedanke zu “Second Hand Shopping – Kleidung aus zweiter Hand

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